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Unser Ohr

Unser Ohr

So funktioniert das Gehör

Der Hörsinn ist einer der fünf Sinne des Menschen – und gemeinsam mit dem Sehsinn wohl der wichtigste. Denn unser Gehör erlaubt es uns, uns in der Umwelt zu orientieren und mit anderen Menschen zu kommunizieren. Das Leben unserer Vorfahren hing davon ab, ob sie Geräusche richtig im Raum verorten konnten – und auch für uns ist diese Fähigkeit elementar.

Doch was geschieht eigentlich genau, wenn wir hören?

  1. Töne und Geräusche treffen als Schallwellen auf unser Ohr. Unsere Ohrmuschel nimmt die Schallwellen auf und leitet sie wie ein Trichter zum Innenohr weiter.
  2. Im Innenohr versetzen die Schallwellen das Trommelfell in Schwingung.
  3. Die Gehörknöchelchen, die mit unserem Trommelfell verbunden sind, verstärken den aufgenommenen Schall und übertragen diesen auf die Schnecke. Bei der Schnecke handelt es sich um einen schneckenförmigen Hohlraum im Innenohr, der ungefähr so groß ist wie eine Erbse.
  4. Die Bogengänge im Innenohr sind nicht direkt am Hörvorgang beteiligt. Diese drei Schläuche gehören zu unserem Gleichgewichtsorgan, das sich ebenfalls im Ohr befindet.
  5. Feine Haarsinneszellen in der Gehörschnecke wandeln ankommende Schallwellen in elektrische Impulse um. Hier sind übrigens die meisten Ursachen für Hörverluste zu finden. Denn die Sinneshärchen verlieren mit der Zeit oft an Vitalität. Das hat zur Folge, dass nicht mehr jedes Geräusch beziehungsweise jeder Ton einen entsprechenden Impuls auslöst.
  6. Von der Schnecke gelangen die elektrischen Impulse über den Hörnerv in unser Hörzentrum im Gehirn. Dort werden die elektrischen Impulse in Wahrnehmungen übersetzt.